Im Prinzip noch nichts. Schließlich hat der Chip-Hersteller bislang wenig mit Betriebssystemen am Hut. Doch Intel will nun auch Fuß fassen im Markt der mobilen Geräte. Wie Intel das anstellen will und was das für Android bedeutet, lest ihr im folgenden Artikel.
Mit Hilfe des Betriebssystem-Spezialisten Wind River will Intel in den Markt für mobile Geräte, also auch Smartphones, einsteigen. 884 Millionen US-Dollar (11,50$ / Aktie) legt Intel dafür auf den Tisch. Doch diese beträchtliche Summe lohnt sich, denn Wind River ist bereits seit 1981 im Betriebssystem-Markt tätig, verfügt über gute Erfahrungen mit Linux und Android und konnte letztes Jahr einen Gewinn von fast 360 Millionen US-Dollar verzeichnen.
Das Spezialgebiet von Wind River stellen spezialisierte Betriebssysteme dar, wie sie etwa in Handys und Smartphones zu finden sind. Hardware-Hersteller Intel interessiert sich ebenfalls seit geraumer Zeit für Netbooks und mobile Geräte und entwickelte dafür die Atom-Chipreihe. Mit der Fusion von Intel und Wind River ist Intel nun nicht mehr auf externe Firmen angewiesen und kann den Markt direkt bedienen. Ob dieser Spagat zwischen Hardware- und Softwarefirma gelingt, wird die Zukunft zeigen.
Meiner Meinung nach kann Android von dieser Entwicklung wieder nur profitieren. Unabhängig vom Erfolg der Fusion zwischen Intel und Windriver wird Android an Popularität gewinnen. Nachdem unzählige Hard- und Software-Hersteller in den letzten Wochen Zugeständnisse an Android gemacht haben, steht selbst Intel im Zugzwang. Android bringt den Betriebssystem Markt mächtig ins Schwitzen!
Intel und Android bring auf dem Markt neue Trends fuer Tabblets und Touchscreen geraeten.