Bislang war es Android-Entwicklern nur möglich, per Java ihre Android Apps zu entwickeln. Durch eine kürzlich neu erschienene Entwicklerumgebung, das Android-NDK, können Programmierer ihre Apps nun auch in C oder C++ realisieren. Diese schafft Raum für neue Möglichkeiten und wird die Anzahl und Funktionalität der Android Apps mit Sicherheit weiter steigern.
Auch Jay Sullivan, der Vizepräsident der mobilen Abteilung bei Mozilla, stellte fest, dass Android einen immer größer werdenden Markt einnehme; ob auf Smartphones, in MP3-Playern oder sogar in Autos. Diese Entwicklung zu verschlafen sei für Mozilla und den Mozilla Firefox fatal. Also würde man sich das neue Native Development Kit (NDK) genauer anschauen, um eventuell eine Version von Mozilla Firefox für Android zu entwickeln.
Der Standardbrowser von Android ist ein Teil des Open Source Webkit Projektes. Andere Ableger, die mit Webkit laufen, sind Google Chrome, Safari oder die mobilen Browser des iPhone oder Palm Pre.
Ich persönlich halte einen Mozilla Firefox Browser für Android für eine gute Sache. Der Standardbrowser funktioniert zwar gut, doch Firefox würde sicher neue Ideen einbringen.
Noch besser fände ich jedoch eine Version des Mozilla Thunderbird Email-Client fürs Android. Denn das Android Standard-Email-Programm lässt ja bekanntlich stark zu wünschen übrig.