Guns’N’Glory – der Wilde Westen kehrt zurück

Der Wilde Westen hält Einzug auf dem Smartphone! Denn das Spiel Guns’N’Glory versetzt den Smartphone-User auf den amerikanischen Kontinent zu einer Zeit, in der die Bar noch eine Schwingtür und der Sheriff ein Pferd hatte. Das Tower Defense-Spiel bringt auch für erfahrene Spieler in diesem Genre noch einiges mit, was das Spielen interessant macht.

In Guns’N’Glory ist der Spieler der Kopf einer Verbrecherbande und muss Siedler daran hindern, sich ihren Weg durch den Canyon zu bahnen und sich so in Sicherheit zu bringen. Er hat die Aufgabe, seine Mitglieder so auf der Karte zu verteilen, dass sie möglichst viele Siedler daran hindern, ans Ziel zu gelangen. Für jeden Siedler, der erwischt wurde, gibt es Kohle und die kann dann wieder in die Rekrutierung neuer Bandenmitglieder investiert werden. Dazu weckt man einfach einen der schlafenden Banditen auf.

Klassisches Tower Defense mit neuen Aspekten

Was Guns’N’Glory von einem klassischen Tower Defense-Spiel unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Banditen nicht fest stehen, sondern bewegt werden können. Ganz wie bei den bekannten Tower Defense-Games ist allerdings, dass es mehrere Arten von „Gegnern“ gibt, also neben den Siedlern auch noch Planwagen, Postkutschen und Goldtransporte. Und als Einheiten hat der Spieler dem Desperado mit der Knarre, den Bandido mit Dynamit und den Indianer mit Pfeil und Bogen zur Verfügung, die jeweils gut für bestimmte Gegner geeignet sind – eine Übersicht darüber gibt’s im Hilfe-Menü. In späteren Leveln kommen dann auch noch verschiedene Kanonen hinzu. Als weitere Aufgabe kann man in manchen Leveln noch Vorratskisten der Armee einsammeln, um so an Upgrades für die Einheiten zu kommen.

Lasst sie nicht entkommen!

Ziel jedes Levels ist es, alle Siedler aufzuhalten. Ein paar wenige dürfen entkommen, doch man sollte die Zahl derer möglichst gering halten, sonst wird der Sheriff gerufen und man muss das Level noch einmal beginnen. Um im Auge zu haben, wie viele entkommen sind, gibt es am oberen Rand in der Mitte einen Sheriff-Stern, auf dem angezeigt wird, wie viele noch entkommen dürfen, um das Level trotzdem zu schaffen. Rechts daneben sieht man, wie viele Gruppen von Siedlern es im jeweiligen Level gibt und wie viele davon schon versucht haben, die Schlucht zu passieren. Ganz rechts gibt’s noch eine kleine Übersichtskarte, auf der man erkennen kann, auf welchem Kartenausschnitt man sich gerade befindet. Links vom Sheriff-Stern ist das erspielte Geld zu sehen und ganz links ist ein Pausenzeichen, um das Spiel anzuhalten.

Am unteren Rand ist eine Werbeeinblendung, die anfangs etwas störend ist – aber spätestens beim dritten Level hat man sie vergessen. Dafür ist Guns’N’Glory auch kostenlos zu haben. Es gibt noch eine Version ohne Werbung für €2,99 – ein durchaus fairer Preis für dieses kurzweilige, witzige Spiel, das überaus liebevoll gestaltet ist. Aktuell gibt es fünf Missionen, bei der man in jeweils zehn Levels einen Bundesstaat unter seine Kontrolle bringen muss. Aufgrund der großen Beliebtheit von Guns’N’Glory kann man aber wohl davon ausgehen, dass weitere Missionen folgen werden.

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