Verwundert haben wir geschaut, als Motorola im vergangenen Jahr ein neues Modell namens Razr ankündigte. Wie Razr, das gab’s doch schon? Genau, das Razr war eines der beliebtesten Motorola Handys des neuen Jahrtausends. Genauer gesagt handelte es sich um eine ganze Reihe, die zwischen 2004 und 2007 auf den Markt kam. Und weil die Marke Razr damals so erfolgreich war, ließ Motorola sie 2011 wiederaufleben.
Waren die ersten Razr-Modelle noch bekannt als Klapp-Handys und von der Ausstattung her eher durchschnittlich, so ist das neue Razr nicht mehr zum Aufklappen und braucht sich ausstattungsmäßig nicht zu verstecken. Auch wenn es noch mit Android 2.3.5 Gingerbread auf den Markt kam ist ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich für Frühjahr 2012 angekündigt.
Mit Maßen von 130,7 x 68,9 x 7,1 Millimeter ist das Motorola Razr eines der dünnsten Smartphones auf dem Markt. Nur am oberen Rand, wo die Kamera verbaut ist, ist das Razr etwas dicker. Das Super AMOLED Advanced Display ist aus Gorilla Glas löst mit 960 x 540 Pixeln auf und gibt Inhalte gestochen scharf wieder – auch bei Sonneneinstrahlung ist immer noch alles gut lesbar. In der Diagonalen misst das Display 4,3 Zoll. Damit ist das Motorola Razr auf einer Stufe mit beispielsweise dem HTC Sensation XE oder dem LG Optimus 3D. Allerdings ist es etwas breiter.
Generell wirkt das Razr recht groß, dadurch dass es so dünn ist jedoch nicht klobig. Motorola setzt voll auf Robustheit. Nicht nur Gorilla Glas sorgt beim Display für Kratzfestigkeit, auch die Rückseite aus Kevlar soll das Razr widerstandsfähig machen. Außerdem ist das Razr von einer schmutz- und wasserabweisenden Schutzschicht umhüllt. Und tatsächlich fällt im alltäglichen Gebrauch auf, dass man kaum Fingerabdrücke und dergleichen auf der Rückseite sieht. Ins Wasser werfen sollte man das Razr sicherlich nicht, aber im Regen telefonieren sollte dem Smartphone nichts ausmachen. Für seine Größe ist das Motorola Razr mit 127 Gramm überraschend leicht.
Angetrieben wird das Razr vom TI Omap 4460, einem 1,2 GHz schnellen Dualcore-Prozessor. Dazu gibt’s 1 GB Arbeitsspeicher und 16 GB internen Speicher, von dem noch ca. 11 GB frei sind. Was die Leistung angeht, so hat Motorola ganze Arbeit geleistet. Das Razr arbeitet richtig zügig und zwar nicht nur in der Theorie. Das Motorola Razr schnitt nicht nur in diversen Benchmarks klasse ab, sondern konnte auch in unserem Praxis-Test in Sachen Geschwindigkeit absolut überzeugen, und zwar völlig egal ob beim Surfen oder bei Apps.
Das Motorola Razr hat eine 8 MP Kamera mit LED-Blitz an der Rückseite und eine 1,2 MP Frontkamera verbaut. Vor allem die Hauptkamera konnte im Test absolut überzeugen. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen auf einem Konzert waren die Bilder überraschend gut. Videos nimmt das Motorola Razr in Full HD-Qualität auf, auch hier konnte das Smartphone überzeugen. Die Kamera wurde häufig kritisiert am Motorola Razr, doch konnte ich das so nicht nachvollziehen.
Das Motorola Razr wurde uns freundlicherweise bereitgestellt von Sparhandy.
Bild: Motorola
[...] es sich um eine ganze Reihe, die zwischen 2004 und 2007 auf den Markt kam. Und weil die Marke [...] blog-android.de – News und Apps für Android Android [...]