World at Arms – Kriegssimulation mit sozialer Komponente

World at Arms – Kriegssimulation mit sozialer Komponente

Auch wenn die Überschrift zunächst widersprüchlich klingt, sie trifft doch auf den neuen Gameloft-Titel World at Arms zu. Warum das so ist und ob sich der Download des kostenlosen Games lohnt, das klären wir im folgenden Artikel.

World at Arms läuft unter der Kategorie Social Game, ist aber eine Kriegssimulation, eine Mischung aus Strategiespiel und Aufbausimulation. Es geht in World at Arms also nicht nur ums Zerstören, wie man das von einem Kriegsspiel erwarten könnte und es ist kein Ego-Shooter.

Aufbau: Truppen, Gebäude, Infrastruktur

Bevor man in die Schlacht ziehen kann, wird einem erst einmal der Aufbau der eigenen Armee nahegebracht. Dazu bildet man Einheiten aus, baut eine Kantine, um die Truppen ordentlich versorgen zu können und lernt das Hauptquartier kennen. Aber dann geht’s los, die erste Schlacht steht an. Die Truppen des Spielers werden bedroht und bevor man angegriffen wird, soll man einen Präventivschlag durchführen.

Spannende Schlachten am Boden und in der Luft

Bei den Schlachten geht es um die strategische Ausrichtung, um die gegnerischen Truppen zu schlagen. Dabei gilt es auch, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu eliminieren und herumliegende Hindernisse so einzusetzen, dass sie dem Gegner schaden. Neben den Kämpfen hat man auch ein umfangreiches Wirtschaftssystem zu verwalten, muss Ressourcen einsammeln, Gebäude (aus)bauen, Truppen ausbilden. Es gibt also viel zu tun.

Soziale Elemente: Facebook, Gameloft LIVE, GameCenter

Spielen macht gemeinsam noch viel mehr Spaß. Und so kann man sich bei World at Arms mit seinen Freunden entweder via Facebook, das GameCenter oder Gameloft LIVE verbinden. Der Spieler hat so die Möglichkeit, sich zum Beispiel Truppen auszuleihen, wenn die eigenen nicht ausreichen. Auch Erfolge können geteilt werden. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, andere Spieler anzugreifen und sie auszurauben.

Die Umsetzung von World at Arms ist Gameloft gut gelungen. Das Game bietet jede Menge Abwechslung durch die Aufgaben, die einem gestellt werden. Auch die Grafik ist wie gewohnt gut. Etwas störend ist, dass in der Beschreibung von World at Arms im Google Play Store, wo das Spiel kostenlos heruntergeladen werden kann, nicht erklärt wird, dass man viele Dinge nur durch In App-Käufe freischalten bzw. kaufen kann. Das hätte man etwas transparenter gestalten können. Davon abgesehen: Daumen hoch für World at Arms!

Bewertung: 4/5 Sterne

2 Antworten : World at Arms – Kriegssimulation mit sozialer Komponente”

  1. […] Kategorie Social Game, ist aber eine Kriegssimulation, eine Mischung aus Strategiespiel und […] blog-android.de – News und Apps für Android Android […]

  2. Eisenhower sagt:

    Es ist das erste Mal, dass ich mich mit einem Simulationsspiel dieser Art beschäftige. Mein Sohn (12 Jahre) hatte es mir nahegelegt. Und so hat er mich überzeugt, mich doch auch mal hineinzudenken.
    Kurzum, das Spiel macht Spaß. Es ist vom Ansatz her rundum gelungen. Ich wünschte aber mir eine umfassende Beschreibung vob Gameloft. Es gibt eine ganze Reihe von Details, die ich mit meinem Sohn gemeinsam herausfand.
    Technisch fühle ich mich leider zurückgeworfen in die alte Computer-Zeit Anfang der 90er. Die Grafik “hängt”, sie bildet sich in einigen Teilen nur grün bepixelt ab, das Programm stürzt so oft ab, dass es mir wenig Lust bereitet, immer wieder den Versuch zu unternehmen, noch weiter zu spielen. Und der “Witz” beginnt dann beim Spiel. Die Grafik ist bei meinem Samsung ACE 1 so schlecht, dass ich den eigentlichen Kampf zu etwa 30% der Fälle nicht sehen, sondern nur ahnen kann. Oder hat da der virtuelle Feind die Hände im Spiel?
    Sinn ist es unter anderem auch, möglichst viele virtuelle Münzen einzusammeln in seinem “sozialen” Netz von Kantinen, Bars, Wohn- und Verwaltungsgebäuden. Man kann diese “Münzen” auch mit echtem Geld kaufen. 250.000 Stück davon kosten etwa 89 (?) EUR. Und so sammle ich fleißig davon ein, “organisiere” alles (um meinem Sohn so richtig zu imponieren…) und dann muss ich das Spiel eben doch auch mal beenden, denn es befindet sich ja auf meinem Smartphone. Ich telefoniere also und wenn ich später das Spiel starte, sind all die gesammelten Münzen verschwunden. Die Software hat den Spielstand also nicht gespeichert. Das passiert etwa alle fünf Male. Es sind mir inzwischen hundertetausende Münzen dadurch verloren gegangen. Wäre es nicht fair, dann eine Spiel-Speichermöglichkeit einzubauen, wenn es schon nicht automatisch funktioniert?
    Gestern hingegen passierte noch ein Spaß. In einem mir unerklärlichen Spiel-Modus stand plötzlich das sogenannte “Hauptquartier”-Gebäude zur Disposition. Es “wollte” von seinem bestehenden Standort verschoben werden. Aber ich war gar nicht im Verschiebe-Modus. Trotzdem verschwand es dann plötzlich. Nun habe ich einen leeren und mahnenden Platz auf meiner Basis, der mir sagt, dass der virtuelle Krieg bestimmt noch viele Überraschungen in diesem bereit hält – es ist fast wie in der Realität.
    Liebe Gameloft-Entwickler, ihr habt trotzdem ein schönes Spiel gemacht. Und es ist ja auch nur ein Spiel. Und deshalb verspricht es unter Beachtung der genannten Besonderheite trotzdem Unterhaltung.

  3. yv3n sagt:

    bitte adden: yv3n

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